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Die Kegelbahn in Dunningen


Kegelbahngebäude 1937/38
Kegelbahngebäude 1937/38
Kegelbahngebäude 2019 nach Fertigstellung
Kegelbahngebäude 2019 nach Fertigstellung
Kegelbahngebäude 2019 nach Fertigstellung
Kegelbahngebäude 2019 nach Fertigstellung
Kegelbahngebäude 2017 vor Sanierung
Kegelbahngebäude 2017 vor Sanierung
Kegelbahngebäude 2017 vor Sanierung
Kegelbahngebäude 2017 vor Sanierung
Kegelbahngebäude 2019 nach Fertigstellung
Kegelbahngebäude 2019 nach Fertigstellung
Kegelbahngebäude 2019 nach Fertigstellung
Kegelbahngebäude 2019 nach Fertigstellung

Kegeln – eine der ältesten Sportarten

Das Kegelspiel ist eine der ältesten Sportarten. Vorläufer gab es bereits im antiken Ägypten.  Seit dem 12. Jahrhundert sind volkstümliche Kegelspiele durchgehend belegt.  Für das 15. Jahrhundert belegen zahlreiche Quellen, dass ein „Kegelreyß“ oder „Kegelplatz“ wie eine Tanzlaube in fast jeder Gemeinde zu den Orten gehörte.  Bis ins 18. Jahrhundert wurde ausnahmslos im Freien gespielt. Kegeln fehlte auf keinem Jahrmarkt und auf keiner größeren Hochzeit. Noch immer ging es oftmals um Gut und Geld. 

Anfang bis Mitte des 19. Jahrhunderts diente die Gründung fester Kegelgemeinschaften zunächst der Unterstützung bedürftiger. Doch rasch trat der sportliche Gedanke mehr und mehr in den Vordergrund. Das Sportkegeln wurde geboren und verbreitete sich rasant. 

 

Die 1920er Jahre

Auch in Dunningen wurde schon in 1920er Jahren gekegelt. In einem Luftbild aus dem Jahre 1928 war das Kegelbahngebäude schon ersichtlich. Vermutlich erbaut als Freiluftkegelbahn mit Holzlauffläche ( lt. Bild „Historische Kegelbahn um 1910“ ). Anfangs stellten „Kegelbuben“ die Kegel auf und rollten die Kugel zurück. Berichtet wurde, dass das Kegeln am Sonntag gleich nach der Kirche begonnen hat und bis zur späten Abendstunde andauerte. Zugehörig war das Gebäude zum Gasthaus Krone in dem dann anschließend auch gegessen und getrunken wurde. 

 

Modernisierung der Kegelbahn in den 60er-Jahre

In den 1960er Jahren wurde die Kegelbahn modernisiert. Es erfolgte der Umbau zu einer Classicbahn mit einer Kugellauffläche aus Asphalt und einer automatischen Kegelstellmaschine. Beachtlich für die Zeit war der glatte Belag, die waagrechte Lauffläche und die Automatik. Die Anlauflänge beträgt 6,00 m. Die Kugellauffläche hat eine Länge von 15,50 m und eine Breite von 1,50 m. 

 

In den 1980er Jahren wurde die Anlage stillgelegt und verfiel in einen Dornröschenschlaf. 

 

Im Jahr 2017 erwarb der Architekt Harald Ganter das Gebäude. 

Es erfolgte eine umfassende Außen- und Innensanierung mit Einbau einer der modernsten Kegelbahnanlage welche derzeit auf dem Markt erhältlich ist. Nennenswert ist hierbei die Elektronische Steuerung, HPL-Segmentplatten mit Fehlwurfrinne, elektronisch gesteuertes Bumper-System, Trend-Game-Master und Schwarzlicht. 

 

Historische Kegelbahn um 1910 ( baugleiche Darstellung der Dunninger Kegelbahn)
Historische Kegelbahn um 1910 ( baugleiche Darstellung der Dunninger Kegelbahn)
Kegelbahn 2017 (vor Sanierung)
Kegelbahn 2017 (vor Sanierung)